Als ich heute Mittag die Spülmaschine ausräumen sollte - was ja ohnehin schon MEGA Spaß macht - habe ich alle Tassen auf die Arbeitsplatte gestellt, bevor ich sie in den Schrank gestellt habe. Dann beim einräumen habe ich sie eine nach der anderen wunderschön in den Schrank gestellt und habe auch gar nicht weiter in die Tassen geguckt, weil die ja eh alle aus der Spülmaschine kommen.
Aber ne, ist nicht.
Jane hat mal wieder ihren Kaffee nicht ausgetrunken und die schwarze Tasse (in der Kaffee natürlich auch noch super drin zu sehen ist) auf der Arbeitsplatte stehen lassen, sodass ich die Tasse genommen habe und direkt den ganzen Kaffee in den Schrank mit allen Gläsern, Tassen, etc. geschüttet habe.
Gut gemacht! Ich war WIRKLICH stolz auf mich. Dann durfte ich so gut wie alle Sachen im Schrank noch mal sauber machen.
Es hat mir richtig Spaß gemacht, mir alle Tassen, die wir haben, mal genauer anzuschauen.
Hätte ich allerdings auch drauf verzichten können :D
Jetzt gerade ist es etwas nach 22 Uhr und ich habe erfahren, dass wir auf Grund des bevorstehenden Feiertages morgen so komische Brötchen essen müssen. Aber wieso nach 22 Uhr? Da hat man doch kaum noch Appetit...
Aber egal, wenn es eine Tradition ist, will ich gerne daran teilhaben :D
Donnerstag, 15. Mai 2014
Dienstag, 13. Mai 2014
Muttertag und ein harter Start in die Woche
Am Sonntag war nicht nur in Deutschland, sondern auch in Dänemark Muttertag und auch wenn Jane nicht meine richtige Mutter ist, wollte ich irgendetwas für sie machen und habe mich dazu entschlossen, für sie zu kochen. Erst mal wollte ich nur Dessert für sie machen (Joghurtbombe), aber dann als es um die Essensfrage ging, habe ich mich auch dazu "bereit erklärt", Currywurst zu kochen :D
Das war mal wieder ein Abendteuer, weil ich einfach keinen Plan hatte, wie ich das beim letzten Mal gemacht habe, auch wenn ich das Rezept habe :D
Am Ende, als ich nach 3 Stunden oder so fertig war, schmeckte es natürlich wieder super ;)
Ich glaube alles wurde aufgegessen. Sogar die Joghurtbombe, die direkt im Anschluss serviert wurde, ist fast komplett weggegangen. Nur ein kleines Stück ist übrig geblieben, weil Sidsel nicht da war. Die hat sich spontan mit einer Freundin im Cafe getroffen oder so.
Auf jeden Fall war das dann so mein kleines Muttertagsgeschenk für Jane.
Ich habe nur noch 10 Schultage verbleibend, dementsprechend hart ist auch der Unterricht. Heute zum Beispiel ist mein Unterricht auch schon wieder ausgefallen und ich hatte einen sehr gechillten Tag :D
Und auch gestern hatte ich früh Schluss. Außerdem fallen auch noch einige Module in den nächsten Tagen, wie zum Beispiel am Donnerstag aus oder wir gucken einfach nur Filme und essen Kuchen.
Also wie man sehen kann, wird mein Gehirn auf der Zielgerade noch einmal komplett beansprucht ;)
Das war mal wieder ein Abendteuer, weil ich einfach keinen Plan hatte, wie ich das beim letzten Mal gemacht habe, auch wenn ich das Rezept habe :D
Am Ende, als ich nach 3 Stunden oder so fertig war, schmeckte es natürlich wieder super ;)
Ich glaube alles wurde aufgegessen. Sogar die Joghurtbombe, die direkt im Anschluss serviert wurde, ist fast komplett weggegangen. Nur ein kleines Stück ist übrig geblieben, weil Sidsel nicht da war. Die hat sich spontan mit einer Freundin im Cafe getroffen oder so.
Auf jeden Fall war das dann so mein kleines Muttertagsgeschenk für Jane.
Ich habe nur noch 10 Schultage verbleibend, dementsprechend hart ist auch der Unterricht. Heute zum Beispiel ist mein Unterricht auch schon wieder ausgefallen und ich hatte einen sehr gechillten Tag :D
Und auch gestern hatte ich früh Schluss. Außerdem fallen auch noch einige Module in den nächsten Tagen, wie zum Beispiel am Donnerstag aus oder wir gucken einfach nur Filme und essen Kuchen.
Also wie man sehen kann, wird mein Gehirn auf der Zielgerade noch einmal komplett beansprucht ;)
Dienstag, 6. Mai 2014
Wichtigstes Seminar überhaupt
Letztes Wochenende war ich wieder in Odense zu dem letzten YFU-Seminar - das Re-Entry-Seminar. Dort sollten wir über unseren Abschied reden. Also wie wir uns verabschieden, wie wir fühlen werden und bla bla bla :D
Auf Grund des letzten Seminars - was ja suuuper toll war (nicht wirklich) - haben wir uns schon wirklich gefreut. Mit wir meine ich mal wieder Rowen, Fah, Mert und mich.
Ich glaube, die meiste Vorfreude empfanden Fah und Mert, da sie an diesem Wochenende ja eigentlich mit unserer Dänischklasse nach Stockholm fliegen wollten und auch schon einen recht großen Teil bezahlt hatten, aber YFU gesagt hatte, dass das Seminar verpflichtend ist. So haben die beiden einfach mal 900 Kronen zum Fenster raus geworfen -.-
Und was ich nur noch mal anmerken will, ist dass Natalie (auch eine der 14 Deutschen hier) nicht beim Seminar war, weil sie einen Halbmarathon gelaufen ist. Also ich meine, ist ja schön für sie und es freut mich auch, dass sie es machen konnte. ABER WIESO DARF DIE DAS UND FAH UND MERT NICHT??????
Das hat mich leicht aufgeregt.
Aber zurück zum Seminar. Am Freitag waren fast alle gegen sieben Uhr oder so im Hostel und es wurde gegessen. Anschließend sollten wir alle einen Film sehen. Die Olsen-Bande. Bis. Halb. Elf. W i e s o ??
Der Film hat null mit YFU oder unserem Jahr zu tun. Alle waren müde und hatten keinen Bock (der Film war auch total langweilig) und nach dem Film meinten die Volunteers, dass wir direkt schlafen gehen sollten, weil wir ja am Samstag früh aufstehen sollten. Darin konnte ich auch keinen Sinn sehen.
Wenigstens durften wir uns selbst auf unsere Zimmer aufteilen. Ich war auf einem Zimmer mit Rowen, Fah, Smile (das süßeste Mädchen, das ich kenne) und Nicole (Moldau).
Am zweiten Tag bin ich ab kurz vor sechs ungefähr jede Viertelstunde aufgewacht. Um halb sieben habe ich aufgegeben und bin duschen gegangen. Dieses Mal war ich auf dem Mädchenflur, sodass dir nach dem Duschen nicht direkt irgendwelche Volunteers entgegen kommen. Offiziell sollten wir um 8 Uhr geweckt werden. Die Freiwilligen kamen aber schon um 30 Minuten früher. Vielleicht wollten sie uns quälen, aber ich war ja eh schon wach :D
Das Frühstück war okay. Hätte besser sein können. Direkt danach hatten wir unsere erste Gruppensitzung. Dort haben wir etwas über den Abschied geredet, aber mehr über uns selbst und wie wir uns entwickelt haben. Also Zeug von wegen: Was für Eigenschaften hast du hierher mitgebracht, welche hast du erhalten, welche willst du wieder mit zurück nehmen (also ins Heimatland) und welche willst du für immer verbannen?
Genau die Fragen, die ich ja immer so liebe :D
Dann sollten wir uns noch eine Fliege oder Krawatte oder sonst was basteln, wo Wörter, die uns beschreiben drauf stehen. Ich finde es immer total schwer, über sich selbst zu schreiben.
Dann gab es irgendwann wieder was zu Essen. Ich habe herausgefunden, dass ich Oliven überhaupt nicht ausstehen kann :D
Anschließend hatten wir zwei Workshops. Einmal über YFU, wo wir Tipps finden sollten, wie YFU sich verbessern kann und beim zweiten ging es speziell um den Abschied. Den zweiten Workshop fand ich - Achtung, gleich geschieht ein Wunder - wirklich gut, weil die Volunteers auch etwas mehr über ihre eigenen Erfahrungen geredet haben.
Uns wurde der Abschied so erklärt, dass er eigentlich aus vier oder fünf Phasen besteht und der meiste Teil im Heimatland stattfindet. Der erste Teil ist natürlich noch hier in Dänemark, wenn man realisiert, dass man bald geht und sich von allen verabschieden muss. Dann kommt der richtige Abschied am Bahnhof/Flughafen/whatever.
Wenn man dann wieder zu Hause ist, kommt erstmal eine sogenannte "Honey Moon" Phase, die auch ein bisschen wie ein Filmstadius wirkt. Wo alles noch toll ist und alle mit dir reden wollen und so was. Da ist also noch alles gut.
Aber dann! Danach kommt angeblich die Phase, wo man realisiert, dass das Bild, das man von seiner Heimat hatte, während man noch im Austausch war, nur ein Traumbild war und nicht alles so toll ist, wie man es sich erwartet hat.
Zum Teil hat man die Sprache verlernt, kennt sich nicht mehr im eigenen Haus aus und fühlt sich generell wie ein Mensch vom Mars. Man fühlt sich nicht wirklich wohl und will zurück nach Dänemark. Man ist einfach depressiv, müde, gestresst.
Diese Phase kann schnell gehen, aber bei den meisten Volunteers hat sie sogar mehr als ein Jahr gedauert.
Also viel Spaß dann, wenn ich wieder da bin und zu dieser Phase gelange :D
Nach den Workshops gab es eine Kuchenpause. Allerdings waren Rowen, Fah, ein paar andere Thaimädchen und ich draußen und haben "Schach" gespielt. Rowen hat einen meiner Bauern mit ihrem Pferd gegessen und meinte, sie hätte gewonnen. Aber dann habe ich mit meiner Dame einfach sie gefressen, weil sie den König dargestellt hatte und damit habe ich natürlich gewonnen. Anscheinend kam sie dann aber als Zombie zurück und wollte mir all meine Püppchen stehlen (es war ein ca. 2x2 Meter Feld) und ich hab sie einfach festgehalten und habe dann ihre gestohlen. Und dann kam ein Volunteer und hat uns ausgelacht, weil wir so schlecht sind (oder weil wir einfach unsere eigenen Regeln hatten und sein Bruder nationaler Schachmeister ist :D) und dann haben wir aufgehört und wollten uns Kuchen holen.
Allerdings haben wir dann so lange gespielt, dass kein Kuchen mehr da war.
Nach dieser Pause gab es eine letzte Gruppensitzung, in der wir noch etwas geredet hatten und anschließend ein Video drehen sollten, in dem wir den neuen Austauschschülern Tipps geben sollten, wie sie sich am besten auf das Bevorstehende vorbereiten können. Einer unserer Tipps war, dass sie sich NIE mit Christian, dem Ober-Volunteer anlegen sollten :D
Dann wurde mal wieder gegessen und danach hatten wir Freizeit.
Zuerst habe ich Rowen die Haare gelfecht, was ungefähr unendlich lange gedauert hat. Ihre Haare sind nicht nur lang, sondern auch zu verwechseln mit einem Dschungel :D Und dann hat sie auch noch so eine Dreadlock, auf die ich beim Bürsten aufpassen musste :D
Aber egal, ich hab's natürlich geschafft. Darauf sind wir in einen der Versammlungsräume gegangen, weil dort wieder ein Film gespielt wurde. Nach dem Film sind wir alle auf unsere Zimmer gegangen und haben noch etwas gequatscht.
Am letzten Tag, Sonntag, hatte Christian Geburtstag und die Volunteers sind singend durch den Flur gegangen und haben dabei nicht nur ihn, sondern auch alle anderen direkt aufgeweckt. Aber ich war mal wieder schon früher wach :D
Heute wurde das Frühstück um eine halbe Stunde nach hinten verschoben, da wir bereits davor all unsere Sachen gepackt haben sollten. Denn nach dem Frühstück haben wir noch einmal diesen Umarmungskreis gemacht und uns alle umarmt.
Erstaunlicherweise mussten nur ein paar Mädchen weinen. Natürlich weinte Smile am meisten, da sie schon diesen Samstag nach Hause fährt. Da fand ich es auch ein bissschen doof, dass sie trotzdem zum Seminar musste, obwohl es ihr letztes Wochenende war. Das hätte ich persönlich anders verbringen wollen :D
Bevor ich mit den anderen den Zug züruck nach Roskild genommen habe, bin ich noch etwas mit Quin (USA), Rowen, Lear (China, war aber auch schon ein Jahr in den USA), Andrea (Mexiko), Fah und Smile (Thailand) durch Odense gelaufen.
Dort haben wir nach einem Cafe gesucht und auch ein wirklich schönes gefunden. Das war so ein ganz kleines und sah total gemütlich aus. Das Mädchen, dass dort gearbeitet hat war total nett. Wir haben uns etwas mit ihr unterhalten und sie hat auch gefragt, wo wir herkommen. Das war auf irgendeine Weise total lustig, weil wir dann natürlich erstmal alle aufzählen mussten, wo wir herkommen :D
Und dann passierte das wahrscheinlich Beste an meinem ganzen Tag. Das Mädchen hatte nämlich Kuchen mit einer recht harten und dicken Schokoladenglasur geschnitten und dabei hat mich ein kleines Stück der Glausur einfach abgeschossen :D
Und dann meinte ich einfach nur: "Oh nein, ich wurde angeschossen."
Und dabei musste ich total lachen, aber das Mädchen (also eigentlich war die gar kein Mädchen mehr, die ist shcon in Kopenhagen studieren, aber trotzdem :D Frau hört sich auch komisch an) hat direkt gesagt: "Oh das tut mir so leid. Dein Kakao geht aufs Haus."
Baaaam!! Habt ihr das gehört? Man wird von Kuchen attackiert und bekommt dafür Freigetränke :D Gar nicht mal so schlecht, aber ich hätte es besser gefunden, wenn ich den Kuchen umsonst bekommen hätte :D
Natürlich ist noch viel mehr passiert an diesem Wochenende, aber um das Ganze hier mal abzuschließen, will ich nur noch schreiben, dass ich das Seminar nicht wirkllich toll fand. Man hätte es glaube ich gut an nur einem Tag machen, selbst wenn der dann ziemlich hardcore wäre. Aber auf sozialer Ebene war das ein wirklich gutes Wochenende und ich bin auch recht "stolz" auf mich, dass ich nicht so viel mit den anderen Deutschen geredet habe. Die waren nämlich so gut wie die ganze Zeit wieder nur für sich und haben Deutsch geredet.
Auf Grund des letzten Seminars - was ja suuuper toll war (nicht wirklich) - haben wir uns schon wirklich gefreut. Mit wir meine ich mal wieder Rowen, Fah, Mert und mich.
Ich glaube, die meiste Vorfreude empfanden Fah und Mert, da sie an diesem Wochenende ja eigentlich mit unserer Dänischklasse nach Stockholm fliegen wollten und auch schon einen recht großen Teil bezahlt hatten, aber YFU gesagt hatte, dass das Seminar verpflichtend ist. So haben die beiden einfach mal 900 Kronen zum Fenster raus geworfen -.-
Und was ich nur noch mal anmerken will, ist dass Natalie (auch eine der 14 Deutschen hier) nicht beim Seminar war, weil sie einen Halbmarathon gelaufen ist. Also ich meine, ist ja schön für sie und es freut mich auch, dass sie es machen konnte. ABER WIESO DARF DIE DAS UND FAH UND MERT NICHT??????
Das hat mich leicht aufgeregt.
Aber zurück zum Seminar. Am Freitag waren fast alle gegen sieben Uhr oder so im Hostel und es wurde gegessen. Anschließend sollten wir alle einen Film sehen. Die Olsen-Bande. Bis. Halb. Elf. W i e s o ??
Der Film hat null mit YFU oder unserem Jahr zu tun. Alle waren müde und hatten keinen Bock (der Film war auch total langweilig) und nach dem Film meinten die Volunteers, dass wir direkt schlafen gehen sollten, weil wir ja am Samstag früh aufstehen sollten. Darin konnte ich auch keinen Sinn sehen.
Wenigstens durften wir uns selbst auf unsere Zimmer aufteilen. Ich war auf einem Zimmer mit Rowen, Fah, Smile (das süßeste Mädchen, das ich kenne) und Nicole (Moldau).
Am zweiten Tag bin ich ab kurz vor sechs ungefähr jede Viertelstunde aufgewacht. Um halb sieben habe ich aufgegeben und bin duschen gegangen. Dieses Mal war ich auf dem Mädchenflur, sodass dir nach dem Duschen nicht direkt irgendwelche Volunteers entgegen kommen. Offiziell sollten wir um 8 Uhr geweckt werden. Die Freiwilligen kamen aber schon um 30 Minuten früher. Vielleicht wollten sie uns quälen, aber ich war ja eh schon wach :D
Das Frühstück war okay. Hätte besser sein können. Direkt danach hatten wir unsere erste Gruppensitzung. Dort haben wir etwas über den Abschied geredet, aber mehr über uns selbst und wie wir uns entwickelt haben. Also Zeug von wegen: Was für Eigenschaften hast du hierher mitgebracht, welche hast du erhalten, welche willst du wieder mit zurück nehmen (also ins Heimatland) und welche willst du für immer verbannen?
Genau die Fragen, die ich ja immer so liebe :D
Dann sollten wir uns noch eine Fliege oder Krawatte oder sonst was basteln, wo Wörter, die uns beschreiben drauf stehen. Ich finde es immer total schwer, über sich selbst zu schreiben.
Dann gab es irgendwann wieder was zu Essen. Ich habe herausgefunden, dass ich Oliven überhaupt nicht ausstehen kann :D
Anschließend hatten wir zwei Workshops. Einmal über YFU, wo wir Tipps finden sollten, wie YFU sich verbessern kann und beim zweiten ging es speziell um den Abschied. Den zweiten Workshop fand ich - Achtung, gleich geschieht ein Wunder - wirklich gut, weil die Volunteers auch etwas mehr über ihre eigenen Erfahrungen geredet haben.
Uns wurde der Abschied so erklärt, dass er eigentlich aus vier oder fünf Phasen besteht und der meiste Teil im Heimatland stattfindet. Der erste Teil ist natürlich noch hier in Dänemark, wenn man realisiert, dass man bald geht und sich von allen verabschieden muss. Dann kommt der richtige Abschied am Bahnhof/Flughafen/whatever.
Wenn man dann wieder zu Hause ist, kommt erstmal eine sogenannte "Honey Moon" Phase, die auch ein bisschen wie ein Filmstadius wirkt. Wo alles noch toll ist und alle mit dir reden wollen und so was. Da ist also noch alles gut.
Aber dann! Danach kommt angeblich die Phase, wo man realisiert, dass das Bild, das man von seiner Heimat hatte, während man noch im Austausch war, nur ein Traumbild war und nicht alles so toll ist, wie man es sich erwartet hat.
Zum Teil hat man die Sprache verlernt, kennt sich nicht mehr im eigenen Haus aus und fühlt sich generell wie ein Mensch vom Mars. Man fühlt sich nicht wirklich wohl und will zurück nach Dänemark. Man ist einfach depressiv, müde, gestresst.
Diese Phase kann schnell gehen, aber bei den meisten Volunteers hat sie sogar mehr als ein Jahr gedauert.
Also viel Spaß dann, wenn ich wieder da bin und zu dieser Phase gelange :D
Nach den Workshops gab es eine Kuchenpause. Allerdings waren Rowen, Fah, ein paar andere Thaimädchen und ich draußen und haben "Schach" gespielt. Rowen hat einen meiner Bauern mit ihrem Pferd gegessen und meinte, sie hätte gewonnen. Aber dann habe ich mit meiner Dame einfach sie gefressen, weil sie den König dargestellt hatte und damit habe ich natürlich gewonnen. Anscheinend kam sie dann aber als Zombie zurück und wollte mir all meine Püppchen stehlen (es war ein ca. 2x2 Meter Feld) und ich hab sie einfach festgehalten und habe dann ihre gestohlen. Und dann kam ein Volunteer und hat uns ausgelacht, weil wir so schlecht sind (oder weil wir einfach unsere eigenen Regeln hatten und sein Bruder nationaler Schachmeister ist :D) und dann haben wir aufgehört und wollten uns Kuchen holen.
Allerdings haben wir dann so lange gespielt, dass kein Kuchen mehr da war.
Nach dieser Pause gab es eine letzte Gruppensitzung, in der wir noch etwas geredet hatten und anschließend ein Video drehen sollten, in dem wir den neuen Austauschschülern Tipps geben sollten, wie sie sich am besten auf das Bevorstehende vorbereiten können. Einer unserer Tipps war, dass sie sich NIE mit Christian, dem Ober-Volunteer anlegen sollten :D
Dann wurde mal wieder gegessen und danach hatten wir Freizeit.
Zuerst habe ich Rowen die Haare gelfecht, was ungefähr unendlich lange gedauert hat. Ihre Haare sind nicht nur lang, sondern auch zu verwechseln mit einem Dschungel :D Und dann hat sie auch noch so eine Dreadlock, auf die ich beim Bürsten aufpassen musste :D
Aber egal, ich hab's natürlich geschafft. Darauf sind wir in einen der Versammlungsräume gegangen, weil dort wieder ein Film gespielt wurde. Nach dem Film sind wir alle auf unsere Zimmer gegangen und haben noch etwas gequatscht.
Am letzten Tag, Sonntag, hatte Christian Geburtstag und die Volunteers sind singend durch den Flur gegangen und haben dabei nicht nur ihn, sondern auch alle anderen direkt aufgeweckt. Aber ich war mal wieder schon früher wach :D
Heute wurde das Frühstück um eine halbe Stunde nach hinten verschoben, da wir bereits davor all unsere Sachen gepackt haben sollten. Denn nach dem Frühstück haben wir noch einmal diesen Umarmungskreis gemacht und uns alle umarmt.
Erstaunlicherweise mussten nur ein paar Mädchen weinen. Natürlich weinte Smile am meisten, da sie schon diesen Samstag nach Hause fährt. Da fand ich es auch ein bissschen doof, dass sie trotzdem zum Seminar musste, obwohl es ihr letztes Wochenende war. Das hätte ich persönlich anders verbringen wollen :D
Bevor ich mit den anderen den Zug züruck nach Roskild genommen habe, bin ich noch etwas mit Quin (USA), Rowen, Lear (China, war aber auch schon ein Jahr in den USA), Andrea (Mexiko), Fah und Smile (Thailand) durch Odense gelaufen.
Dort haben wir nach einem Cafe gesucht und auch ein wirklich schönes gefunden. Das war so ein ganz kleines und sah total gemütlich aus. Das Mädchen, dass dort gearbeitet hat war total nett. Wir haben uns etwas mit ihr unterhalten und sie hat auch gefragt, wo wir herkommen. Das war auf irgendeine Weise total lustig, weil wir dann natürlich erstmal alle aufzählen mussten, wo wir herkommen :D
Und dann passierte das wahrscheinlich Beste an meinem ganzen Tag. Das Mädchen hatte nämlich Kuchen mit einer recht harten und dicken Schokoladenglasur geschnitten und dabei hat mich ein kleines Stück der Glausur einfach abgeschossen :D
Und dann meinte ich einfach nur: "Oh nein, ich wurde angeschossen."
Und dabei musste ich total lachen, aber das Mädchen (also eigentlich war die gar kein Mädchen mehr, die ist shcon in Kopenhagen studieren, aber trotzdem :D Frau hört sich auch komisch an) hat direkt gesagt: "Oh das tut mir so leid. Dein Kakao geht aufs Haus."
Baaaam!! Habt ihr das gehört? Man wird von Kuchen attackiert und bekommt dafür Freigetränke :D Gar nicht mal so schlecht, aber ich hätte es besser gefunden, wenn ich den Kuchen umsonst bekommen hätte :D
Natürlich ist noch viel mehr passiert an diesem Wochenende, aber um das Ganze hier mal abzuschließen, will ich nur noch schreiben, dass ich das Seminar nicht wirkllich toll fand. Man hätte es glaube ich gut an nur einem Tag machen, selbst wenn der dann ziemlich hardcore wäre. Aber auf sozialer Ebene war das ein wirklich gutes Wochenende und ich bin auch recht "stolz" auf mich, dass ich nicht so viel mit den anderen Deutschen geredet habe. Die waren nämlich so gut wie die ganze Zeit wieder nur für sich und haben Deutsch geredet.
Mittwoch, 30. April 2014
AT - "Anstrengende Tage"
Wir haben gerade unsere dritte AT-Projektwoche (keine Ahnung wofür AT steht) über den Kampf um ein gutes Leben. Gestern haben damit begonnen, unser Problem zu formulieren. Dies haben wir allerdings draußen gemacht. Zur Info, draußen waren es 20 Grad mit durchgehend Sonne.
Wie hart unser Tag also war, kann man sich wohl denken. Wir waren seeeeehr produktiv. Nicht. Am Anfang haben wir noch etwas gearbeitet, aber dann konnten wir natürlich nichts auf unseren Laptops, nein unseren Macs, sehen, weil die Sonne so doll geschien hat und deshalb waren wir einfach dazu gezwungen, uns ein wenig auszuruhen und zu sonnen.
Ich glaube, das war genug Sonne für die nächsten drei Wochen :D
Heute sitzen wir allerdings wieder drinnen, weil wir wissen, dass wir draußen nicht arbeiten würden.
Wie hart unser Tag also war, kann man sich wohl denken. Wir waren seeeeehr produktiv. Nicht. Am Anfang haben wir noch etwas gearbeitet, aber dann konnten wir natürlich nichts auf unseren Laptops, nein unseren Macs, sehen, weil die Sonne so doll geschien hat und deshalb waren wir einfach dazu gezwungen, uns ein wenig auszuruhen und zu sonnen.
Ich glaube, das war genug Sonne für die nächsten drei Wochen :D
Heute sitzen wir allerdings wieder drinnen, weil wir wissen, dass wir draußen nicht arbeiten würden.
Dienstag, 29. April 2014
Der große Abschied
Heute Morgen haben wir unsere Austauschschüler in den Zug gesetzt und haben jetzt endlich wieder unsere Ruhe :D
Doch bevor wir uns von ihnen verabschiedet haben, hatten wir gestern noch eine Art "Feier" zum Abschied. Diese fand gestern Abend statt. Aber erstmal zum Anfang. Also von gestern. Denn dort war natürlich nicht nur diese Feier, wir hatten nach der Schule auch erst noch Freizeit, um mit ihnen durch Roskilde zu laufen. Da haben wir uns erst mal 'nen Frozen Yoghurt gegönnt und in der Sonne gesessen.
Um 15:10 Uhr wollten wir zu einer Führung zur Musicon gehen (Musicon ist wie ein Treffpunkt für Jugendliche). Doch da auch wir Dänen zur Abschiedsfeier irgendeine Form von Unterhaltung planen sollten, bin ich mit Anna, Anne und Sofie als "Elitetruppe" in der Schule geblieben. Wir haben ein Quiz vorbereitet, wo einige Dänische Begriffe auf Papier standen, welche die Deutschen später korrekt vorlesen und übersetzen sollten. Dabei waren natürlich einfach Dinge wie "Godnat" (Gute Nacht), sondern auch "Vrøvl", was so viel heißt wie "Unsinn" oder "Quatsch". Da hatten die eigentlich überhaupt keine Chance, das zu wissen.
Als die anderen von ihrer Tour wiedergekommen sind, haben wir das Klassenzimmer etwas geschmückt, in dem wir essen wollten. Dafür haben wir wunderschöne Bilder an die Tafel gemalt. Ich habe zum Beispiel einen super tollen Schmetterling mit High Heels und Gucci/Chanel-Tasche (ich weiß nicht, was es war :D) gemalt :D
Zum Essen gab's dann was, das die Kantine extra für uns gekocht hat. Was genau es war, weiß ich nicht. Irgend so ein Auflauf mit Bacon, Ei (so ganz weich, fast flüssig), Porre und noch was. Dann noch Brot, Salat, Nudeln und ganz viele Getränke. Nach dem Essen folgte das erste Spiel der Deutschen. Ein Quiz, wo immer drei von denen nach vorne gegangen sind und etwas gesagt haben und wir mussten sagen, wer die Wahrheit sagt. Also zum Beispiel hat die erste gesagt, dass sie gerne strickt, die andere, dass sie kein Nutella mag und die letzte, dass sie Finnisch kann. Und nur iene hat dann die Wahrheit gesagt.
Wir waren in drei Teams eingeteilt und am Ende gab es ein Stechen zwischen meinem Team und Team 3. Es gab eine extra Frage und ich dachte schon: Ja, die weiß ich jetzt! :D
Die Frage lautete: Wer nimmt am ESC (Eurovision Song Contest - an der Stelle habe ich die Antwort schon gewusst :D) für Deutschland teil?
Und dann habe ich - ich stalke den ESC schon seit November :D - direkt die Antwort rausgeschrien und meinem Team den gloreichen Sieg gebracht :D
Danach folgte ein weiteres Spiel, wo wir Begriffe zeichnerisch oder pantomimisch darstellen sollten. Vera sollte Demokratie darstellen, wie geht das bitte?!
Anschließend folgte unser Spiel, wo ich mit meinen Deutschkünsten die Regeln erklärt habe und dann auch noch Übersetzer gespiel habe ;)
Als Letztes gab es noch Erdbeerkuchen und danach sind alle nach Hause gegangen. Das war allerding so gegen neun und mein Bus kommt nur um 10 Uhr und ich konnte nicht checken, wann ein anderer Zug oder so kommen würde, weil mein Handy kein Mobilinternet hat, obwohl ich dafür bezahle und ich weiß nicht wieso. Egal. Auf jeden Fall musste ich 'ne Stunde warten. Aber zumindest waren noch einige der Anderen da, mit denen ich warten konnte, sodass ich nur 5 Minuten alleine warten musste.
Aber heute sind die Deutschen auf jeden Fall weg und die meisten der Mädchen sind auch recht glücklich darüber, weil die Woche wirklich sehr anstrengend für sie war. Aber jetzt ist es ja überstanden :D
Doch bevor wir uns von ihnen verabschiedet haben, hatten wir gestern noch eine Art "Feier" zum Abschied. Diese fand gestern Abend statt. Aber erstmal zum Anfang. Also von gestern. Denn dort war natürlich nicht nur diese Feier, wir hatten nach der Schule auch erst noch Freizeit, um mit ihnen durch Roskilde zu laufen. Da haben wir uns erst mal 'nen Frozen Yoghurt gegönnt und in der Sonne gesessen.
Um 15:10 Uhr wollten wir zu einer Führung zur Musicon gehen (Musicon ist wie ein Treffpunkt für Jugendliche). Doch da auch wir Dänen zur Abschiedsfeier irgendeine Form von Unterhaltung planen sollten, bin ich mit Anna, Anne und Sofie als "Elitetruppe" in der Schule geblieben. Wir haben ein Quiz vorbereitet, wo einige Dänische Begriffe auf Papier standen, welche die Deutschen später korrekt vorlesen und übersetzen sollten. Dabei waren natürlich einfach Dinge wie "Godnat" (Gute Nacht), sondern auch "Vrøvl", was so viel heißt wie "Unsinn" oder "Quatsch". Da hatten die eigentlich überhaupt keine Chance, das zu wissen.
Als die anderen von ihrer Tour wiedergekommen sind, haben wir das Klassenzimmer etwas geschmückt, in dem wir essen wollten. Dafür haben wir wunderschöne Bilder an die Tafel gemalt. Ich habe zum Beispiel einen super tollen Schmetterling mit High Heels und Gucci/Chanel-Tasche (ich weiß nicht, was es war :D) gemalt :D
Zum Essen gab's dann was, das die Kantine extra für uns gekocht hat. Was genau es war, weiß ich nicht. Irgend so ein Auflauf mit Bacon, Ei (so ganz weich, fast flüssig), Porre und noch was. Dann noch Brot, Salat, Nudeln und ganz viele Getränke. Nach dem Essen folgte das erste Spiel der Deutschen. Ein Quiz, wo immer drei von denen nach vorne gegangen sind und etwas gesagt haben und wir mussten sagen, wer die Wahrheit sagt. Also zum Beispiel hat die erste gesagt, dass sie gerne strickt, die andere, dass sie kein Nutella mag und die letzte, dass sie Finnisch kann. Und nur iene hat dann die Wahrheit gesagt.
Wir waren in drei Teams eingeteilt und am Ende gab es ein Stechen zwischen meinem Team und Team 3. Es gab eine extra Frage und ich dachte schon: Ja, die weiß ich jetzt! :D
Die Frage lautete: Wer nimmt am ESC (Eurovision Song Contest - an der Stelle habe ich die Antwort schon gewusst :D) für Deutschland teil?
Und dann habe ich - ich stalke den ESC schon seit November :D - direkt die Antwort rausgeschrien und meinem Team den gloreichen Sieg gebracht :D
Danach folgte ein weiteres Spiel, wo wir Begriffe zeichnerisch oder pantomimisch darstellen sollten. Vera sollte Demokratie darstellen, wie geht das bitte?!
Anschließend folgte unser Spiel, wo ich mit meinen Deutschkünsten die Regeln erklärt habe und dann auch noch Übersetzer gespiel habe ;)
Als Letztes gab es noch Erdbeerkuchen und danach sind alle nach Hause gegangen. Das war allerding so gegen neun und mein Bus kommt nur um 10 Uhr und ich konnte nicht checken, wann ein anderer Zug oder so kommen würde, weil mein Handy kein Mobilinternet hat, obwohl ich dafür bezahle und ich weiß nicht wieso. Egal. Auf jeden Fall musste ich 'ne Stunde warten. Aber zumindest waren noch einige der Anderen da, mit denen ich warten konnte, sodass ich nur 5 Minuten alleine warten musste.
Aber heute sind die Deutschen auf jeden Fall weg und die meisten der Mädchen sind auch recht glücklich darüber, weil die Woche wirklich sehr anstrengend für sie war. Aber jetzt ist es ja überstanden :D
Montag, 28. April 2014
Vivaldis Nachos und Kopenhagens Drogenbezirk
So meine Freunde, es ist wieder was passiert.
Am Freitag wollten wir nach der Schule mit den Deutschen essen gehen. Da diese erst um 17 Uhr wieder in Roskilde eintrafen, wollte ich mit den anderen zum Opswing gehen. Das ist das Freitagscafe, wo man in der Schule Bier kaufen kann. Die Dänen nutzen solche Freitage einfach nur, um sich volllaufen zu lassen und zu chillen - in der Schule.
Doch letztendlich bin ich nicht mit dorthin gegangen, da ich mit Emilie R, Nanna W. und Josefine zu Josefine gegangen sind. Da haben wir Kuchen und Brötchen bekommen und die ganze Zeit gequatscht.
Kurz vor fünf sind wir dann wieder zurück zur Schule gegangen und haben uns zu den anderen, die beim Opswing waren gesetzt. Unseren Tisch im Vivaldi hatten wir gegen 17.30 Uhr bestellt. Vivaldi ist ein Restaurant in Roskilde fast direkt neben der Schule.
In dem Restaurant war es einfach nur mega warm und dann haben wir alle auch noch recht dicht beineinander gesessen, weil wir um die 25 Leute waren. Also mindestens sechs an einem Tisch. An meinem Tisch haben wir alle Nachos bestellt (außer Sidsel, die wollte ja unbedingt aus der Reihe tanzen :D). Und ich habe mir so gedacht: Nachos, werde ich davon überhaupt satt?
Aber die Portion war einfach so groß, ich konnte noch nicht mal aufessen. Vielleicht lag das aber auch am Kuchen von vorher :D
Nach dem Essen sind die eine Hälfte der Deutschen noch in die Stadt gegangen (oder nach Hause oder sonst wo hin) und die andere in den Volkspark. Ich war mit im Park. Dort haben wir einfach nur rumgesessen und gequatscht und es war noch total lange hell.
Da haben wir auch einigebetrunkene Leute getroffen, was ja normal ist an einem Freitag. Ein Mädchen ist zu Julie, Sidsel und mir gekommen (wir waren als erste da) und hat mit Julie geredet und die ganze Zeit gesagt, dass sie Julies Haut total bewundern würde, weil die ja so schön ist. Selbst ohne Makeup :D Und die meinte auch immer, dass sie ja nicht lesbisch wäre, aber sie müsste das einfach loswerden.
Dann hat sie noch erzählt, dass sie 14 Jahre alt ist. Außerdem raucht sie, war auch total besoffen und hatte ein mega Loch in ihrer Leggins (also direkt am Po) und ich dachte mir nur: Wow, die hat eine Zukunft :D
Um Viertel vor neun hat Sidsel mich und ein paar andere zum Bahnhof gefahren (ich hab ja coole Freunde mit Führerschein :D) und etwas später wurde ich von Jane in Roskilde abgeholt.
Am Samstag stand unsere Kopenhagentour auf der Liste. Ich musste bereits um 9:15 Uhr in Roskilde sein, aber hier in Dänemark ist es mit den Bussen nicht immer ganz so einfach. Denn am Wochenende haben diese einen anderen Fahrplan, was ja noch recht normal ist. Doch dann fahren die noch seltener als sonst. Ich hätte entweder eine Stunde zu früh oder etwas zu spät in Roskilde sein können. Letztendlich hat Allan mich aber nach Roskilde gefahren und ich war nur eine halbe Stunde zu früh und habe dann mit einigen der Mädchen dort gewartet.
Während der saß ich zusammen mit Sidsel und habe mich mit ihr über Jesus Chritus unterhalten. Nein, Quatsch :D
Aber wir haben uns wirklich darüber unterhalten, dass der Gottesdienst am Sonntag ja immer viel zu früh ist und haben daraufhin beschlossen, dass wir einfach unseren eigenen Gottesdienst veranstalten. Ich habe ja auch noch einige Noten von deutschen Kirchenliedern.
Stattfinden wird das Ganze in Sidsels Garten in einem Tipi - denn das ist das Nächste, was nach Sidsels Meinung an eine Kirche rankommt :D Ich werde die Kirchenband sein und Sidsel die Pastorin. Dazu heuern wir noch irgendwelche anderen Leute an, in unserer Kirche mitzumachen, damit alles auch total perfekt wird ;)
Aber zurück zur Tour. Diese begann am runden Turm, wo wir eine Stunde hatten, um dort hinauf zu gehen und uns umzusehen. Ich bin ja schon mal da gewesen, deshalb konnte ich nicht ganz eine Stunde dort verbringen und daher sind Sidsel und ich eine Blockflöte kaufen gegangen, weil Sidsel unbedingt eine haben wollte.
Nach der Stunde sind wir zum Schloss Rosengarten gelaufen, wo der Wechsel der königlichen Garde stattfindet. Allerdings war das nicht so spannend, da wir die Garde nur von Weitem sehen konnten und die noch nicht mal an uns vorbei gegangen sind. Danach ging es zur Einkaufsstaße, wo wir auch noch mal eine Pause zum Shopping bekommen haben. Ich bin mit Emilie, Sidsel und deren Deutscchen in einige Geschäfte gegangen (Ich war zum ersten Mal in Abercrombi :O ). Anschließend habe ich mir einen Power Shake (Erdbeer-Banane-Shake) bei Joe & the Juice gekauft und dann noch ein Teilchen beim Bäcker :D
Nach dieser Pause nahmen wir an einer Hafenrundfahrt teil. Diese hat ca. 1 Stunde gedauert und war eigentlich total schön, weil es warm war und man einfach nur sitzen musste :D Die Tour war auf Englisch, Dänisch und Deutsch.
Danach sind wir, glaube ich, nach Christiania gegangen. Für alle die es nicht wissen, Christiania ist bekannt dafür, dass dort offen auf der Straße Hash verkauft wird. Und das stimmt auch :D
Aber der Teil von Christiania - es ist eigentlich eine eigene Stadt - wo Drogen verkauft werden, ist wirklich klein. Vielleicht ist diese Straße, wo die ganzen Dealer stehen 50 Meter lang oder so. Zum Vergleich: Ganz Christiania ist 90 Fußballfelder groß :D
Also ist da nichts Gefährliches :D
Dort haben wir auch eine Führung bekommen, welche auch auf Deutsch war. Unser Tourguide war aber kein Deutschsprachiger und hat deshalb manchmal einfach angefangen Dänisch zu sprechen und ich glaube, er hat das noch nicht mal bemerkt :D
Nach der Christiania-Tour sind wir den ganzen Weg zum Tivoli, einem Vergnügungspark mitten in Kopenhagen gegangen. Die Deutschen haben sich über den langen Weg beschwert, aber ich glaube wir Dänen sind nach unserer Klassenfahrt nach Rom abgehärtet ;)
Im Tivoli sind wir nur rumgelaufen. Ich habe mir keinen Tourpass gekauft, der es einem ermögilcht, auch die Fahrgeschäfte zu benutzen, weil ich nicht so der Achterbahntyp bin :D
Ich war mal wieder mit Sidsel unterwegs, die im Tivoli ihre beste Freundin getroffen hat. Natürlich waren auch ein paar der Austauschschüler dabei. Wir haben uns wieder was bei Joe & the Juice gekauft und haben uns unterhalten, während Sidsel ihre unglaublichen Flötkünste zeigen musste. (Ich bin mir nicht sicher, ob sie weiß, wie schrecklich sich das anhört :D)
Dort sind wir bis Viertel nach neun geblieben und haben dann den Zug nach Lejre genommen.
Am Freitag wollten wir nach der Schule mit den Deutschen essen gehen. Da diese erst um 17 Uhr wieder in Roskilde eintrafen, wollte ich mit den anderen zum Opswing gehen. Das ist das Freitagscafe, wo man in der Schule Bier kaufen kann. Die Dänen nutzen solche Freitage einfach nur, um sich volllaufen zu lassen und zu chillen - in der Schule.
Doch letztendlich bin ich nicht mit dorthin gegangen, da ich mit Emilie R, Nanna W. und Josefine zu Josefine gegangen sind. Da haben wir Kuchen und Brötchen bekommen und die ganze Zeit gequatscht.
Kurz vor fünf sind wir dann wieder zurück zur Schule gegangen und haben uns zu den anderen, die beim Opswing waren gesetzt. Unseren Tisch im Vivaldi hatten wir gegen 17.30 Uhr bestellt. Vivaldi ist ein Restaurant in Roskilde fast direkt neben der Schule.
In dem Restaurant war es einfach nur mega warm und dann haben wir alle auch noch recht dicht beineinander gesessen, weil wir um die 25 Leute waren. Also mindestens sechs an einem Tisch. An meinem Tisch haben wir alle Nachos bestellt (außer Sidsel, die wollte ja unbedingt aus der Reihe tanzen :D). Und ich habe mir so gedacht: Nachos, werde ich davon überhaupt satt?
Aber die Portion war einfach so groß, ich konnte noch nicht mal aufessen. Vielleicht lag das aber auch am Kuchen von vorher :D
Nach dem Essen sind die eine Hälfte der Deutschen noch in die Stadt gegangen (oder nach Hause oder sonst wo hin) und die andere in den Volkspark. Ich war mit im Park. Dort haben wir einfach nur rumgesessen und gequatscht und es war noch total lange hell.
Da haben wir auch einigebetrunkene Leute getroffen, was ja normal ist an einem Freitag. Ein Mädchen ist zu Julie, Sidsel und mir gekommen (wir waren als erste da) und hat mit Julie geredet und die ganze Zeit gesagt, dass sie Julies Haut total bewundern würde, weil die ja so schön ist. Selbst ohne Makeup :D Und die meinte auch immer, dass sie ja nicht lesbisch wäre, aber sie müsste das einfach loswerden.
Dann hat sie noch erzählt, dass sie 14 Jahre alt ist. Außerdem raucht sie, war auch total besoffen und hatte ein mega Loch in ihrer Leggins (also direkt am Po) und ich dachte mir nur: Wow, die hat eine Zukunft :D
Um Viertel vor neun hat Sidsel mich und ein paar andere zum Bahnhof gefahren (ich hab ja coole Freunde mit Führerschein :D) und etwas später wurde ich von Jane in Roskilde abgeholt.
Am Samstag stand unsere Kopenhagentour auf der Liste. Ich musste bereits um 9:15 Uhr in Roskilde sein, aber hier in Dänemark ist es mit den Bussen nicht immer ganz so einfach. Denn am Wochenende haben diese einen anderen Fahrplan, was ja noch recht normal ist. Doch dann fahren die noch seltener als sonst. Ich hätte entweder eine Stunde zu früh oder etwas zu spät in Roskilde sein können. Letztendlich hat Allan mich aber nach Roskilde gefahren und ich war nur eine halbe Stunde zu früh und habe dann mit einigen der Mädchen dort gewartet.
Während der saß ich zusammen mit Sidsel und habe mich mit ihr über Jesus Chritus unterhalten. Nein, Quatsch :D
Aber wir haben uns wirklich darüber unterhalten, dass der Gottesdienst am Sonntag ja immer viel zu früh ist und haben daraufhin beschlossen, dass wir einfach unseren eigenen Gottesdienst veranstalten. Ich habe ja auch noch einige Noten von deutschen Kirchenliedern.
Stattfinden wird das Ganze in Sidsels Garten in einem Tipi - denn das ist das Nächste, was nach Sidsels Meinung an eine Kirche rankommt :D Ich werde die Kirchenband sein und Sidsel die Pastorin. Dazu heuern wir noch irgendwelche anderen Leute an, in unserer Kirche mitzumachen, damit alles auch total perfekt wird ;)
Aber zurück zur Tour. Diese begann am runden Turm, wo wir eine Stunde hatten, um dort hinauf zu gehen und uns umzusehen. Ich bin ja schon mal da gewesen, deshalb konnte ich nicht ganz eine Stunde dort verbringen und daher sind Sidsel und ich eine Blockflöte kaufen gegangen, weil Sidsel unbedingt eine haben wollte.
Nach der Stunde sind wir zum Schloss Rosengarten gelaufen, wo der Wechsel der königlichen Garde stattfindet. Allerdings war das nicht so spannend, da wir die Garde nur von Weitem sehen konnten und die noch nicht mal an uns vorbei gegangen sind. Danach ging es zur Einkaufsstaße, wo wir auch noch mal eine Pause zum Shopping bekommen haben. Ich bin mit Emilie, Sidsel und deren Deutscchen in einige Geschäfte gegangen (Ich war zum ersten Mal in Abercrombi :O ). Anschließend habe ich mir einen Power Shake (Erdbeer-Banane-Shake) bei Joe & the Juice gekauft und dann noch ein Teilchen beim Bäcker :D
Nach dieser Pause nahmen wir an einer Hafenrundfahrt teil. Diese hat ca. 1 Stunde gedauert und war eigentlich total schön, weil es warm war und man einfach nur sitzen musste :D Die Tour war auf Englisch, Dänisch und Deutsch.
Danach sind wir, glaube ich, nach Christiania gegangen. Für alle die es nicht wissen, Christiania ist bekannt dafür, dass dort offen auf der Straße Hash verkauft wird. Und das stimmt auch :D
Aber der Teil von Christiania - es ist eigentlich eine eigene Stadt - wo Drogen verkauft werden, ist wirklich klein. Vielleicht ist diese Straße, wo die ganzen Dealer stehen 50 Meter lang oder so. Zum Vergleich: Ganz Christiania ist 90 Fußballfelder groß :D
Also ist da nichts Gefährliches :D
Dort haben wir auch eine Führung bekommen, welche auch auf Deutsch war. Unser Tourguide war aber kein Deutschsprachiger und hat deshalb manchmal einfach angefangen Dänisch zu sprechen und ich glaube, er hat das noch nicht mal bemerkt :D
Nach der Christiania-Tour sind wir den ganzen Weg zum Tivoli, einem Vergnügungspark mitten in Kopenhagen gegangen. Die Deutschen haben sich über den langen Weg beschwert, aber ich glaube wir Dänen sind nach unserer Klassenfahrt nach Rom abgehärtet ;)
Im Tivoli sind wir nur rumgelaufen. Ich habe mir keinen Tourpass gekauft, der es einem ermögilcht, auch die Fahrgeschäfte zu benutzen, weil ich nicht so der Achterbahntyp bin :D
Ich war mal wieder mit Sidsel unterwegs, die im Tivoli ihre beste Freundin getroffen hat. Natürlich waren auch ein paar der Austauschschüler dabei. Wir haben uns wieder was bei Joe & the Juice gekauft und haben uns unterhalten, während Sidsel ihre unglaublichen Flötkünste zeigen musste. (Ich bin mir nicht sicher, ob sie weiß, wie schrecklich sich das anhört :D)
Dort sind wir bis Viertel nach neun geblieben und haben dann den Zug nach Lejre genommen.
Freitag, 25. April 2014
Bowling like a boss
Gestern Abend waren wir mit einigen der Deutschen bowlen.
Doch bevor wir um 19 Uhr an der Bowlingbahn waren, haben wir die Austauschschüler am Vikingerschiffsmuseum um 15:30 Uhr abgeholt. Zumindest standen wir dann da. Aber keiner unserer Deutschen in Sicht :D
Wir haben einfach gewartet, bis sie irgendwann aufgetaucht sind und sind anschließend zum Gimle gegangen. Das ist ein Cafe, wo nur Freiwillige arbeiten und wo man auch (Brett-)Spiele spielen und chillen kann.
Als wir "Tegn og Gæt" spielen wollten, habe ich mich dazu entschlossen, das Spiel einfach mal auf Deutsch zu erklären :D
Die anderen Dänen meinten dann, dass mein Deutsch so gut wäre, weil ich seit der ersten Klasse Deutsch lerne. Aber als ich Deutsch geredet habe, haben die meisten sich natürlich sofort gedacht, dass ich nicht aus Norwegen bin. Aber einer der Schüler dachte immer noch, dass ich Norwegerin wäre und nur meine Eltern Deutsch sind oder so :D
Das war auf jeden Fall lustig. Für mich :D
Während des Spiels musste ich immer die Begriffe für die Deutschen erklären. Tegn og Gæt ist nämlich ein Spiel wie Tabu oder Activity, nur dass man nur Begriffe zeichnet.
Um Viertel nach sechs oder so haben wir uns auf den Weg zur Bowlingbahn gemacht. Ich bin mit Sidsel, ihrem Schüler (sie hat den einzigen Jungen :D), Emilie R. und ihrer Schülerin im Auto gefahren. Es war zwar Sidsels Auto, aber Emilie wollte es unbedingt fahren. Sie hat so einen alten Mercedes und Emilie hat den noch nie zuvor gefahren. Die Fahrt war also wirklich ein Abenteuer. Vor Allem, weil wir noch nicht mal das Bowlingcenter finden konnten und dann mehr als eine halbe Stunde bis dahin gebraucht haben und selbst alle, die gelaufen sind, schneller waren als wir :D
Beim Bowling selbst hatten wir drei Bahnen bekommen und eine Stunde Zeit, sie zu nutzen.
In der ersten Runde war keiner von uns gut. Aber schon in der zweiten hatte ich meinen ersten Strike. Like a boss ;)
War natürlich nur Glück denn danach habe ich wieder total abgekackt. Also ich war nicht die Schlechteste, aber trotzdem. Aber ich habe in der letzten Runde, wo man dreimal "werfen" kann, einen Double gemacht. Also zwei Strikes :D
Wir hatten wirklich Spaß gestern und heute planen wir, ins Vivaldi (Restaurant) zu gehen :)
Doch bevor wir um 19 Uhr an der Bowlingbahn waren, haben wir die Austauschschüler am Vikingerschiffsmuseum um 15:30 Uhr abgeholt. Zumindest standen wir dann da. Aber keiner unserer Deutschen in Sicht :D
Wir haben einfach gewartet, bis sie irgendwann aufgetaucht sind und sind anschließend zum Gimle gegangen. Das ist ein Cafe, wo nur Freiwillige arbeiten und wo man auch (Brett-)Spiele spielen und chillen kann.
Als wir "Tegn og Gæt" spielen wollten, habe ich mich dazu entschlossen, das Spiel einfach mal auf Deutsch zu erklären :D
Die anderen Dänen meinten dann, dass mein Deutsch so gut wäre, weil ich seit der ersten Klasse Deutsch lerne. Aber als ich Deutsch geredet habe, haben die meisten sich natürlich sofort gedacht, dass ich nicht aus Norwegen bin. Aber einer der Schüler dachte immer noch, dass ich Norwegerin wäre und nur meine Eltern Deutsch sind oder so :D
Das war auf jeden Fall lustig. Für mich :D
Während des Spiels musste ich immer die Begriffe für die Deutschen erklären. Tegn og Gæt ist nämlich ein Spiel wie Tabu oder Activity, nur dass man nur Begriffe zeichnet.
Um Viertel nach sechs oder so haben wir uns auf den Weg zur Bowlingbahn gemacht. Ich bin mit Sidsel, ihrem Schüler (sie hat den einzigen Jungen :D), Emilie R. und ihrer Schülerin im Auto gefahren. Es war zwar Sidsels Auto, aber Emilie wollte es unbedingt fahren. Sie hat so einen alten Mercedes und Emilie hat den noch nie zuvor gefahren. Die Fahrt war also wirklich ein Abenteuer. Vor Allem, weil wir noch nicht mal das Bowlingcenter finden konnten und dann mehr als eine halbe Stunde bis dahin gebraucht haben und selbst alle, die gelaufen sind, schneller waren als wir :D
Beim Bowling selbst hatten wir drei Bahnen bekommen und eine Stunde Zeit, sie zu nutzen.
In der ersten Runde war keiner von uns gut. Aber schon in der zweiten hatte ich meinen ersten Strike. Like a boss ;)
War natürlich nur Glück denn danach habe ich wieder total abgekackt. Also ich war nicht die Schlechteste, aber trotzdem. Aber ich habe in der letzten Runde, wo man dreimal "werfen" kann, einen Double gemacht. Also zwei Strikes :D
Wir hatten wirklich Spaß gestern und heute planen wir, ins Vivaldi (Restaurant) zu gehen :)
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