Montag, 31. März 2014

Laaanger Post

Hey Leute,
wie ihr wisst war ich in der letzten Woche ja mit meiner Klasse in Rom und bin am Donnerstag zurückgekommen. Natürlich folgt dazu auch der entsprechende Post. Aber wahrscheinlich wird dieser ziemlich lang und ich habe auch noch nicht alle Bilder fertig bearbeitet und zugeschnitten und bla bla. Deshalb weiß ich noch nicht genau, wann dieser Post erscheinen wird (unter anderem auch, weil das einfach so anstrengend wird, den zu schreiben :D).
Selbstverständlich versuche ich mich zu beeilen... "Versuche" :D
Wir werden sehen.
Bis dahin kann ich aber schon mal schreiben, dass die Klassenfahrt wirklich super war und ich auch viel Spaß mit den anderen hatte :)

Freitag, 21. März 2014

Rom

Nun ist es so weit. Ich habe nur noch weniger als 100 Tage hier in Dänemark und bis jetzt weiß ich noch nicht, ob ich mich freuen soll, wieder nach Deutschland zu kommen oder ob ich eher traurig sein sollte, dass ich meine Freunde hier verlassen muss. Aber noch ist es ja nicht so weit, dass ich mir ernste Gedanken darüber machen muss und deshalb genieße ich hier einfach die Zeit, die ich noch habe.

Doch darum geht es in diesem Post gar nicht :D
Ich werde morgen mit meiner Klasse für 5 Tage nach Rom fliegen. Daher werde ich in der nächsten Woche wahrscheinlich keine Posts vor Freitag verfassen :D
Unserer Tour hat den Schwerpunkt Architektur, deshalb werden wir uns gaaaanz viele Gebäude angucken und gaaaanz viele Vorträge über diese hören. Alle sind hier schon total aufgeregt, als würden sie in Rom die Zeit ihres Lebens verbringen. Das ist wirklich extrem :D
Wenn ich wieder da bin, schreibe ich euch, wie es war und poste vielleicht noch ein paar Bilder :)
Aber wer mich kennt weiß ja, dass ich nicht so gut darin bin, viele Bilder zu machen ;)

Dienstag, 18. März 2014

Klettern

Zur Zeit klettern wir im Sportunterricht an der schuleigenen Kletterwand.
Allerdings habe ich noch nie zuvor versucht zu klettern (also an einer Wand) und auch als wir diese Einführungsstunde ins Klettern hatten, war ich nicht da.
Deshalb war ich ein wenig nervös, als ich an der Reihe war.
Wir klettern in 3er-Gruppen, wo einer klettert, ein anderer sichert und der dritte den Sichernden sichert :D Nur auf diese Weise darf man in der Schule klettern.
In meiner Gruppe waren Emilie R., Nanna. und Martial.
Und Emilie war total süß und hat mir die ganze Zeit Mut gemacht und mir Tipps gegeben :)
Bei meinem ersten Versuch haben die anderen gesagt, dass ich recht hoch gekommen bin. Das fand ich allerdings nicht. Aber beim zweiten Versuch bin ich bis an die Decke geklettert und war total stolz :D
Kleiner Nachteil ist jetzt nur, dass ich weder meine Arme, Beine, Finger, noch  Zehen spüren kann :D Zum Klettern müssen nämlich Schuhe tragen, die so klein sein sollen, dass unsere Zehen komplett gequetscht werden :O
Aber ich fand es eigentlich ganz lustig, auch wenn wir nur 1 1/2 Stunden Zeit hatten.

Mittwoch, 12. März 2014

Architektur-Tour Kopenhagen

Heute hat meine Klasse einen Ausflug nach Kopenhagen gemacht, da wir uns dort einige Gebäude und ihre Architektur ansehen wollten, weil wir in der Schule gerade einiges über Architektur lernen.
Anders als in Deutschland, wo man sich ja meistens an der Schule trifft und dann alle gemeinsam irgendwo hinfahren, haben wir uns direkt in Kopenhagen getroffen.
Das Wetter war schon am Morgen total schön und war den ganzen Tag warm. Also warm für dänische Verhältnisse ;)
Insgesamt war der Ausflug ganz gut, aber der Lehrer hat super viel geredet. Das war am Anfang ja auch spannend, bis Gorm (Lehrer ins Altertumslehre) einfach alles Mögliche über irgendwelche Häuser erzählt hat. Das wurde irgendwann richtig anstrengend, weil er auch meist sehr schnell gesprochen hat, da er wirklich komplett in seinem Element war :D
Deshalb bin ich jetzt auch recht müde, auch wenn unser Ausflug nur so lang war, wie ein normaler Schultag. Aber wir sind auch wirklich seeehr viel gelaufen und konnten kaum sitzen.

Sturmfreies Wochenende

Über das letzte Wochenende sind Allan und Jane nach Madrid geflogen und haben Sidsel, Stine und mich hier mit den Hunden und der Katze alleine gelassen, weil Allan zu seinem Geburtstag Karten zu einem Fußballspiel bekommen hatte.
Als ich die Mädels am Freitag gefragt habe, was wir am Wochenende machen würden, haben sie gesagt: Essen und fett werden. Tolles Motto :D
Am Freitag haben wir damit angefangen und in einem Chinesischen Restaurant gegessen. Für mich gab es drei Teller mit Hühnchen, Ente und überbackenem Hühnchen mit Nudeln. Zum Nachtisch zwei Becher Eis (Ich weiß selbst, dass es zu viel war, aber Widerstand war zwecklos.)
Zu Hause ging es dann weiter mit Süßigkeiten und Chips und XFactor.
Am Samstag haben wir am Abend Wraps gegessen und den Rest des Tages über wieder Süßes und Chips. Da abends der dänische Melodie Grand Prix lief, gab es auch noch Popcorn dazu. Der Sänger des dänischen Songs für den Eurovision Song Contest, der beim Melodie Grand Prix ermittelt wurde, war auch mal bei X-Factor und meine Gastschwestern können ihn überhaupt nicht leiden. Deshalb haben sie bei seinem Sieg auch etwas sehr laut protestiert.
Aber am nächsten Tag haben sich meine Ohren wieder etwas erholt und unser Ess-Wochenende neigte sich langsam dem Ende zu. Am letzten ganzen Tag ohne Allan und Jane gab es selbst gemachte Pizza. Ich denke, die Süßigkeiten nebenbei muss ich gar nicht erst erwähnen :D
Ich glaube, dass ich an einem Wochenende noch nie so unproduktiv war, aber trotzdem was gemacht habe (von wegen Spülmaschine ausräumen, Wäsche aufhängen, neue Chips holen und so :D). Aber jetzt habe ich mir offiziell vorgenommen, nicht mehr so viel und ungesund zu essen.
BIS Allan und Jane am Montag Nachmittag wieder da waren und es zum Abendessen wieder Pizza gab. Also wirklich, ich versuche ja, nicht als lebender Fleischball zu enden, aber die machen mir das alle richtig schwer :D

Freitag, 7. März 2014

Artikel über uns Austauschschüler

Vor ein paar Wochen war ich mit den anderen Austauschschülern meiner Schule zu einem Interview mit Mette, der "Vertrauenslehrerin" für uns, eingeladen.
Sie wollte einen Artikel für unsere Schulhomepage über uns Austauschschüler schreiben und außerdem noch für irgendeine Zeitung.
Ich habe ihr auch eine E-Mail geschrieben, um zu wissen, wann der Artikel erscheinen wird, aber sie hat nicht geantwortet. Letztendlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, als ich schon beinahe die Hoffnung aufgab, ist der Artikel doch noch wenigstens auf der Hompage erschienen.

Für alle, die den Link zu der dänischen Seite haben wollen, hier ist er:
Original Artikel auf Dänisch

Für die, die kein Dänisch können, habe ich den Text übersetzt :D
Die Teile, die ich in Klammern schreibe, sind meine Kommentare dazu; die Fehler in diesem Text habe ich aus dem Dänischen übernommen.

Eine frische globale Brise von unseren Austauschschülern
In diesem Jahr haben wir das Glück, fünf fantastische süße Austauschschüler zu haben, die uns eine frische globale Brise geben: Martial aus Korsika, Nicola, Giacomo und Clara aus Italien, Mariana aus Brasilien und Lara aus Deutschland. (Man beachte, dass wir sechs ATS sind)

Udvekslingselever

Sie sind sich einig, dass das Roskilde Gymnasium eine schöne Schule mit tollen Schülern und AGs ist. Giacomo liebt alle Aktivitäten nach der Schulzeit - Volleyball, Fußball, Partys und einfach mit Freunden zusammen sein und chillen. Das Musical, in dem zwei der Austauschschüler mitgewirkt haben, ist auch etwas, dass mega viel Spaß gemacht hat, finden sie. Clara findet, dass viele Dinge hier an der Schule besser sind, als in Italien: Das ist so toll mit den vielen Möglichkeiten, die man hat, um die Fächer zu wählen, auf die man Lust hat.
(Keine Ahnung was sie meint.)
Alle heben auch hervor, dass es eine größere Toleranz zwischen Schüler und Lehrer gibt, als sie es in ihren eigenen Ländern gewohnt sind, aber nicht nur im guten Sinne, finden sie. "Viele sitzen mit ihren Handys oder IPad im Unterricht und machen alles Mögliche", sagt Tara (Ja, sie hat ernsthaft "Tara" geschrieben. Was kann mit deinen Fingern nur so falsch sein, dass sie von einem "L" auf ein "T" rutschen?), "das bin ich in Deutschland überhaupt nicht gewohnt." (Als ob :D Ich kann mich noch nicht mal dran erinnern, dass ich das gesagt habe. Oder anders gesagt, ich weiß, dass ich es nicht gesagt habe :D)
Die Alkoholkultur der Dänen in ihrem Schulleben ist auch etwas, dass sie etwas schockiert hat. "In unserer Schule in Italien gibt es überhaupt keinen Alkohol (An unserer Schule wird an einigen Tagen Bier verkauft, weil die Lehrer davon ausgehen, dass es besser ist, wenn die Schüler es hier kaufen, als es heimlich reinzuschmuggeln.)", sagt Nicola (Junge). - Etwas, dass die Anderen nickend bestätigen. "Aber da sind schon einige spaßige Feste", sagt Nicola, "und wenn es da keinen Alkohol an der Schule gibt, dann würden alle ja einfach nach draußen gehen und trinken, also ist es auf diese Weise vielleicht besser."
Sie finden alle, dass die Dänen generell richtig freundlich und offen sind, aber es nicht ganz leicht ist, gute Freunde zu bekommen. "Viele wollen gerne mit einem reden, aber man trifft sich nicht zusammen, es sei denn, man ist im selben Freundeskreis. Das machen wir auf Korsika. (Man beachte die Zeichensetzungsfehler) Mariana fügt hinzu:" In Dänemark ist es mehr so, dass man erst, wenn man gut mit jemandem befreundet ist, eine wirkliche Freundschaft hat und sie dir mit allem helfen."
Wenn sie im Sommer nach Hause kommen, wollen sie alle ein kleines Stück Dänemark mit sich nehmen. "Lakritz", unterbricht Martial, "ich liebe Lakritz, deshalb will ich es mit zurück nehmen. "Und Kreativität", sagen Mariana und Clara gleichzeitig, "Das ist einfach das Beste am Roskilde Gymnasium in Dänemark".
Andererseits finden sie alle, dass wir richtig schlecht in der Mülltrennung sind. Niemand von ihnen ist es an ihren Schulen gewohnt, dass man einfach alles in einen großen Sack schmeißt. Da unterscheidet man zwischen Plastik, Papier und Bio-Materialien, auch in Klassenräumen und in der Cafeteria. Daraus können wir vielleicht etwas lernen.

Dienstag, 4. März 2014

2. Standpunktsnoten

Es sind noch ca. 50 Schultage übrig und in der Schule werden wieder Noten verteilt. Dazu gibt es, wie in Deutschland, kurze Gespräche mit den Lehrern innerhalb der normalen Schulstunde.
Heute gab es diese Gespräche mit unserer Dänischlehrerin.
Als ich an der Reihe war und in das Büro gekommen bin, wo Helle saß, hat sie direkt gesagt: "Lara, ich muss einfach mit dir reden!"
Das meinte sie natürlich im positiven Sinne. Sie ist total beeindruckt von meinem Dänisch und sagt mir das auch so gut wie jedes Mal. Aber egal, jetzt zu meinen Noten.
Hier bekommen wir in allen Fächern oder zumindest in den meisten Noten für das Schriftliche und Noten für das Mündliche.
Ich habe eine 7 bekommen :D
Das hat mich so glücklich gemacht :D Selbstverständlich meine ich keine 7 nnach der deutschen Skala, was also bedeuten würde, das ich unterirdisch schlecht wäre. Nein, ich meine nach der dänischen Skala. Das entspricht dann etwa dem 2-3 Bereich im Deutschen.
Ich finde da kann ich stolz drauf sein :D
Vor Allem, weil Einige aus der Klasse im Schriftlichen "nur" eine 4 haben, was einer normalen 3 entspricht.